Freitag, 6. Mai 2011

Rambazamba

Wer kennt es nicht, gleich ob als Schüler oder Student: Lehrende geben ungern zu, dass ihre Klausuren zu schwer waren. Es sind doch eigentlich immer die Schüler oder Studenten, die zu wenig lernen, die keinen Bock haben, die selbst Schuld sind. So war es bis zu dieser Woche in meinem Leben auch immer. In der Schule noch schlimmer als an der Uni, manchmal vielleicht auch berechtigt, aber in jedem Falle immer ärgerlich.

Was sich aber momentan in Folge der Klausur am Mittwoch an der Uni formiert, zeigt mir, dass es auch anders geht. Nicht nur Studenten pochen auf ihr Recht auf faire Klausuren, auch andere Lehrende ergreifen Partei für uns, da auch sie mitbekommen, dass da was gehörig falsch läuft. Der Prüfungsausschuss stellt nicht die Frage, ob gehandelt werden muss, sondern wie man eine schnelle Lösung finden kann.

Wir sind eben doch nicht der faule Kalle Arsch. Spätestens wenn es um die (studentische) Existenz geht, kämpfen wir für unser Recht, machen wir den Mund auf, ohne nur leer pöbeln zu wollen. Vielleicht sind wir der Jahrgang, der nach der Klausur nicht mehr himmelhohe Abbrecherquoten haben wird. Vielleicht sind wir der Jahrgang, der es mal schafft, etwas zu verändern. Ich bin äußerst gespannt, was passieren wird.

2 Kommentare:

  1. Ich hoffe das Beste für euch!
    Nach unserer bösen Rausschmeißerklausur haben auch sehr viele Studenten sich dagegen aufgelehnt und es hat tatsächlich geholfen. Die Fehlversuche wurden nicht angerechnet und die nächste Klausur war deutlich fairer.

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